Monat: Oktober 2014

Der Lieblingsbüchersnack: Inhalt schmackhaft und reichhaltig servieren!

Liebe auf den ersten Blick? Beim genaueren Hinsehen, doch nicht das Wahre? Was sich im Zwischenmenschlichen schon lange bewährt hat, ist auch im übertragenen Sinn auf das Buch zutreffend. Es stimmt nämlich: die inneren Werte zählen.

Das Äußere verhilft zwar zu Bekanntschaften – das Innere schafft jedoch die Bindung.

Wie bei uns Menschen, kann ein Buch äußerlich noch so gut aussehen, noch so viel hergeben, betören und locken; letztendlich entscheidet, was hinter dieser Fassade steckt und ob das Buch tatsächlich hält, was es verspricht.
Ähnlich verhält es sich beim Essen. Ein Gericht sieht köstlich aus. Schmeckt es aber letztlich auch so gut, wie es aussieht?
Du wirst sicherlich selbst schon auf die Reize der Optik reingefallen sein und rückblickend deine Entscheidung bereut haben. Die attraktive Bekanntschaft, die auf den ersten Blick vielversprechend war. Das Aussehen hat zugesagt, die ersten Informationen haben gefallen und Interesse geweckt – und schließlich: nichts als große Worte, leere Versprechungen und heiße Luft! Das Gericht im Restaurant, das auf der Abbildung lecker aussah, mit guten Zutaten zubereitet wurde und dennoch ungenießbar war. Das Buchcover, das großartig aussah mit einer schicken Aufmachung – und dazu strotzte der Klappentext nur so vor Spannung. Womöglich war dem aber gar nicht so und Du hättest dich niemals dafür entschieden, wären nicht überall die großen Kritiken, Anzeigen und Lobeshymnen auf dich hineingeprasselt, deren Druck Du letztendlich doch nachgegeben hast. Auf den Bestsellerlisten wurde es zudem als „einzigartiges Werk“, „packende, fesselnde Geschichte die sowohl rührt, erfreut und schockiert“ oder „hochexplosiver Lesegenuss“ gepriesen. Dann kommt die wirklich brennende Frage: ist es wirklich so gut, wie es aussieht und klingt/wie alle sagen? Die ernüchternde Antwort: Naja.

Man hat sich sich täuschen lassen. Geblendet vom Schein.

Die Wahrnehmungen haben unseren Blick vernebelt. Das Problem ist ganz klar, dass jeder Mensch subjektiv für sich entscheidet, was ihm gefällt und was eher nicht. Der Buchmarkt lebt von Empfehlungen. Ähnlich wie die Musik. Bestsellerlisten (Charts) machen aus, was die Leute kaufen. Das heißt noch lange nicht, dass sie gut sind oder alle anderen Bücher schlecht. Es verschafft Bekanntheit. Je mehr Leute davon hören, desto eher finden sich Abnehmer. Das Prinzip der Werbung ist heute erfolgreicher denn je. Das Geheimnis eines Bestsellers ist demnach nicht ausschließlich der Inhalt, sondern die betriebene Marketingform.
Je präsenter das Buch ist, desto mehr Leser erreicht es – die potenziellen Käufer.

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Aller Anfang ist schwer

Unsere Wunschvorstellung ist, wir schreiben einen Roman, senden das Manuskript Verlagen zu und kurz darauf flattert eine Zusage ins Haus. „Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass unser Lektorat Ihren eingesendeten Manuskriptvorschlag akzeptiert und Wir Interesse an einer Zusammenarbeit zeigen.“
So in etwa wäre der Idealfall.
Die Realität sieht anders aus.
Sicher hast Du schon häufig den Spruch gehört: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ Ein Bestseller ebenso wenig. Natürlich gibt es den einen oder anderen Autor, der mit seinem ersten Roman gleich einen Volltreffer landet. Dafür findet man in der Bücherlandschaft einige Beweise. Es gibt auch Beweise dafür, dass Menschen vom Blitz getroffen werden oder Leute im Lotto Millionen gewinnen. Aber das ist nur ein winzig kleiner Bruchteil derer, die tatsächlich Lotto spielen oder im Gewitter fröhlich mit dem Regenschirm über ein flaches Feld spazieren gehen.
Der Unterschied zwischen den beiden genannten Beispielen und dem Buchvertrag besteht jedoch darin, dass die Chancen für den Vertrag wesentlich höher sind. Die Gründe dafür decke Ich noch in den nächsten Wochen und Monaten auf.

Jeder Anfang ist schwer.

Dieser Satz ist in vielerlei Hinsicht treffend, wenn Wir uns mit Büchern beschäftigen. Viele Romananfänge sind für den Leser schwer zu lesen (manchmal auch zu ertragen). Das erste Buch ist schwer in einem Verlag unterzubringen. Die ersten Negativkritiken liegen schwer im Magen. Aber auch der Einstieg in ein bevorstehendes Projekt kann sich als äußerst schwer erweisen.

Weshalb ist es schwer einen geeigneten Anfang zu finden?

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Checkliste zum Erfolg

„Der Weg ist das Ziel.“
Diesen Spruch hat sicherlich jeder von uns schon einmal gehört. Über die Bedeutung und den Gehalt der Worte kann man sich streiten. Unser Ziel hier ist der Buchvertrag bei einem Verlag. Aber wie Ich bereits im Eröffnungsartikel geschrieben habe, beginnt mit der Zielsetzung das eigentliche Problem. Der Weg. Wie komme ich ans Ziel?
Wie Xavier Naidoo ihn in seinem Lied richtig besungen hat, wird dieser Weg kein leichter sein. Wenn Du meinst, dass das hier ein Spaziergang wird, wirst Du dich womöglich irren. Jeder Weg birgt seine eigenen Überraschungen und Hürden. Schon so viele Menschen vor uns sind diese Route gegangen. Die einen haben sie gemeistert, andere sind auf der Strecke geblieben. Nun ja, sehen Wir der Wahrheit ins Auge: den ersten Weg, den der Mensch einschlägt, gewinnt er als Einzelkämpfer. Die Prämie – das Leben. Du verstehst.
Verglichen zu diesem (zugegeben) einfallslosen Beispiel, gibt es für dich und mich doch größere Hoffnung. Es gibt ja nicht bloß den einen Verlag. Wir befinden uns auch nicht in den Hungerspielen, wo es ebenfalls nur einen Sieger geben kann. Die Bücherläden wären trostlos, wenn es so wäre. Und eben darum geht es schließlich. Die Bücherläden. Nach dieser abschweifenden Einleitung, habe Ich doch noch den Bogen zurückspannen können (Puh, wie geschickt von mir…).
Damit unsere Reise nicht im Nirgendwo endet und Du und Ich den richtigen Kurs halten, lohnt es sich eine Checkliste anzufertigen, die Du nach und nach abhaken kannst. So behältst Du einen klaren Kopf und den Überblick über deine Reise.
Wie auf jeder gut überlegten Reise und frei nach dem Spiel packe Ich meinen Koffer und nehme mit:

  1. Eine Entscheidung, ein Ziel
  2. Eine Idee
  3. Durchhaltevermögen und Kreativität
  4. Starke Nerven und Geduld
  5. Freunde, Verwandte, Unbekannte
  6. Geschick, Gespür, Überzeugungskraft
  7. Selbstvertrauen
  8. Überlebenswille
  9. Ein dickes Fell, festes Schuhwerk
  10. Bescheidenheit.

Du siehst, der Koffer bist Du (metaphorisch gesprochen). Aber keine Angst, wenn die Last einmal zu schwer wird, schmeiß ‘ne Verschnaufpause ein, bleib flexible und geschmeidig, damit Du nicht platzt! Niemand hat gesagt, Autor sein, wäre leicht.
Wie viel wovon und wofür, das erfährst Du hier.

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„Einmal Verlag mit Vertrag zum Mitnehmen, bitte!“

Was mit der Mantaplatte an der Pommesbude oder dem Cheeseburger beim Fast-Food-Restaurant Deines Vertrauens selbstverständlich und für nahezu jedermann zugänglich ist, ist in anderen Bereichen ein Tropfen Wasser in der Wüste. Rar und erbittert umkämpft.
Dabei spreche Ich tatsächlich von einem Buchvertrag. Dieser ist nämlich schwer zu finden. Es erscheint heutzutage geradezu utopisch ein Buch in einem Verlag zu veröffentlichen. Woran aber liegt das? Viel wichtiger: Ist das überhaupt tatsächlich der Fall oder spricht aus mir die pure Verzweiflung/Enttäuschung?
In diesem Blog setze Ich mich mit Fragen rund um die Themen Schriftstellerei und Buchveröffentlichung auseinander und zeichne den Weg zu meinem hoffentlich ganz eigenen, begehrten und ersehnten Buchvertrag auf. Der Autoren-Selbstversuch zum Statusaufstieg kann beginnen!
„Einmal Verlag mit Vertrag zum Mitnehmen, bitte!“, so heißt es bei mir und Ich werde nicht locker lassen, bis Ich ihn in meinen Händen halte.

Aber erst einmal zurück auf Anfang!

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